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Alles hat seine Zeit …

Ein Jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;
abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;
herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

 

Alles hat seine Zeit – ein Spruch von Kohelet
„Kohelet“ ist Hebräisch und bedeutet „Sammler“, es ist ein Buch, das dem Alten Testament zugeordnet ist und verschiedene Schriftstücke enthält, in denen Lebenserfahrungen und Weisheiten gesammelt wurden.

Ich habe diesen Spruch nach einem Todesfall in meiner engsten Familie kennengelernt und er hat mich sehr berührt. Wir müssen den Dingen ihre Zeit lassen, denn alles hat seine spezielle Zeit und in unserem Leben hat alles Platz – alles zu seiner Zeit!

www.shiatsu-tulln.at

 

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Die Sache mit der Zeit

Hast du auch oft das Gefühl, in einem Hamsterrad zu stecken, Multitasking-fähig mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, dich ständig zu beeilen und trotzdem nicht fertig zu werden, egal wie schnell du bist?

Wie ich in meinen Behandlungen und auch in meinem Privatbereich sehr oft sehen kann, betrifft das besonders uns Frauen häufig auf unserer Gratwanderung zwischen Job (vielleicht sogar Selbständigkeit), Familie, Nachmittagsbeschäftigungen der Kinder, Haushalt und eigener Freizeitplanung. Der Druck, der auf uns lastet ist oft enorm – es wird erwartet (nicht nur von außen – sondern WIR erwarten es meist selbst von uns) auf allen Ebenen PERFEKT zu sein:

perfekt auszusehen, erfolgreich im Beruf zu sein, gut erzogene Kinder zu haben, erfolgreiche und beliebte Kinder zu haben, ein wunderschönes zu Hause zu haben, überall dabei zu sein und dann suchen wir uns vielleicht auch noch eine Freizeitbeschäftigung, wo unsere Leistung und unser Erfolg zählt und wir uns mit anderen messen (können).

Für wen machen wir das? Für uns selbst oder für die anderen? Die Kernfrage lautet: WER BIN ICH WIRKLICH? Was macht mich aus? Was sind meine Träume, meine innersten Wünsche? Was macht mich zufrieden?

Wie ist da nun der Zusammenhang mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit?

Von außen betrachtet haben wir alle gleich viel davon. Und doch scheinen manche Menschen mehr Zeit zu haben, als andere. Es liegt also nicht an der Zeit an sich, sondern daran, was wir alles in der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu erledigen haben. Eh klar, oder?

Ich denke, wir sollten die Zeit für Dinge nützen, die uns gut tun und uns Spaß machen. Denn nicht nur, WIEVIEL wir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu erledigen haben, sondern auch ganz besonders WAS wir zu erledigen haben und ob es etwas ist, das uns FREUDE macht ist ausschlaggebend.

  • Was erfüllt mich? Was geht mir ganz leicht von der Hand?
  • Was powert mich aus? Was nervt mich?
  • Wann fühle ich mich leicht und weit?
  • Wann wird es eng?
  • Wann bin ich wirklich ICH? Wann tue ich etwas für mich?
  • Wann möchte ich anderen gefallen? Wann bin ich jemand anderer?

Auch in Zusammenhang mit unserer Zeitplanung lohnen sich solche Fragen? Dazu habe ich einen kleinen, einfachen Tipp für dich:

Nimm dir einmal vor dich selbst einen Tag lang zu beobachten und mach dir Notizen (das kann auch einfach über eine Sprachaufnahme am Handy sein) darüber, was du tust und wie es dir dabei geht. Schau, wie du deine Zeit nützt, was dir selbst gut tut und was nicht!

Oft ist es nicht die Fülle an Aufgaben und Arbeit, die uns das Gefühl geben, keine Zeit zu haben. Es sind die Dinge, die wir tun müssen und die uns keine Erfüllung geben, die uns unseren Zeitmangel besonders spüren lassen.

Das ist auch besonders in unserem Berufsleben wichtig! Gerade wir Frauen mit Familien haben unsere Jobs oft einfach nur, weil sie praktisch sind und sich vielleicht auch gut mit unseren Kindern vereinbaren lassen. Ich bin der Meinung, das ist ein großer Fehler! Wir sollten unseren Lebensplan finden und leben können!

Sei kreativ, sei lebendig, sei leicht!!

Die 4 Gesetze der Spiritualität

Ich möchte euch heute 4 besondere Sätze vorstellen, die uns helfen sollen, gelassener und achtsamer durchs Leben zu gehen. Sie können uns unterstützen, uns selbst weniger Druck zu machen, denn alles ist so, wie es sein soll, nichts könnte besser oder schneller gehen oder gar erzwungen werden.

 

Die 4 indianischen Gesetze der Spiritualität lauten:

  1. „Die Person, die dir begegnet ist die Richtige.“
  2. „Das was passiert, ist das Einzige, was passieren konnte.“
  3. „Jeder Moment, in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment.“
  4. „Was zu Ende ist, ist zu Ende.“

Diese 4 Sätze unterstützen uns im Moment zu leben und den Moment wahrzunehmen und anzunehmen. Sie nehmen den Druck aus vielen Situationen in unserem Leben, denn alles hat einen Sinn, alles hat seinen Platz und alles kommt zu uns im richtigen Moment, dann wenn wir bereit dazu sind und alles geht im richtigen Moment, dann wenn wir es nicht mehr benötigen.

Sie sagen uns, dass wir annehmen sollen, was uns „geschenkt“ wird, dass wir mit offenen Augen durchs Leben gehen sollen, stets präsent und wachsam. Sie fordern uns zu mehr Achtsamkeit im Leben auf und helfen uns, Dinge zu akzeptieren, auch wenn wir den Sinn im Moment nicht erkennen. Sogar jeder Schmerz trägt ein kleines Geschenk in sich.

Wenn du versuchst, diese Sätze nicht nur zu lesen, sondern zu spüren, wirst du erkennen, wieviel Druck sie dir nehmen und wieviel Freiheit sie dir geben.

 

Das 1 Gesetz: „Die Person, die dir begegnet ist dir Richtige.“

Jeder, der in unser Leben tritt wird uns helfen ein Stück weit zu wachsen, alle Begegnungen haben ihren Sinn. Egal, ob diese Begegnungen auf den ersten Blick gut oder schlecht erscheinen, sie werden uns etwas lehren, wenn wir es zulassen.

Das 2. Gesetz: „Das was passiert, ist das Einzige, was passieren konnte.“

Wir müssen akzeptieren, was passiert ist, es lässt sich im Nachhinein nicht mehr ändern. Das einzige, was wir beeinflussen können, ist der Moment – nicht das, was war und auch nicht, was sein wird. Dieser Satz soll uns auch helfen, nicht länger mit uns selbst und unseren Entscheidungen zu hadern, auch wenn sie uns im Nachhinein als falsch erscheinen. Alles hat seinen Sinn! Durch jede Situation können wir wachsen und lernen.

Das 3. Gesetz: „Jeder Moment, in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment.“

Alles kommt genau zur richtigen Zeit zu uns. Es macht keinen Sinn, Dinge beschleunigen zu wollen. Erst wenn wir selbst bereit sind, wenn wir selbst soweit sind, werden die Dinge geschehen. In jedem Ende steckt bereits der Anfang für etwas Neues.

Das 4. Gesetz: „Was zu Ende ist, ist zu Ende.“

Man muss erkennen, wann etwas zu Ende ist. Es ist dann besser Dinge, Gedanken, Menschen, Situationen etc. loszulassen und weiterzugehen. Erst wenn man loslässt, entsteht Raum und Platz für etwas Neues. Erst dann sind wir frei und können weitergehen, weiterwachsen und unser ganzes Potential erkennen und leben.

 

Jeder Moment ist ein Geschenk! Lebe ganz im Hier und Jetzt!

www.shiatsu-tulln.at

Raus aus dem Hamsterrad – Burnout Gefährdung erkennen

Im ersten Teil meiner Burnout-Serie möchte ich ein bisschen auf die Theorie des Burnout eingehen, worauf man achten sollte und wie man eine mögliche Burnout Gefährdung erkennen kann.

Burnout ist als Krankheit von der WHO nicht anerkannt und auch nicht definiert. Es wird deshalb auch als Burnout-Syndrom bezeichnet und ist eine Ansammlung von Symptomen, die häufig gemeinsam auftreten – wie zum Beispiel:

  • langandauernde körperliche und emotionale Erschöpfung
  • dauerhafte Überforderung der eigenen Leistungsfähigkeit
  • kein ausreichender Ausgleich
  • Verlust der Fähigkeit sich zu erholen
  • Reizbarkeit
  • körperliche Beschwerden, Schmerzen ohne medizinische Ursache
  • Sinnkrisen, Ängste
  • Verlust des Gefühls für sich selbst

Es gibt keinen typischen Verlauf von Burnout, allerdings mehrere Modelle mit unterschiedlichen Stufen, die jedoch auch nicht einheitlich definiert sind.

Besonders gefährdet an Burnout zu erkranken sind Menschen mit viel Engagement, Kraft und Enthusiasmus, Menschen, die bereit sind für eine Idee, eine Sache, einen Job,.. alles zu geben. Es sind leidenschaftliche Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse oft hinten anstellen und sich selbst häufig überfordern. Manchmal steckt Perfektionismus dahinter oder das Gefühl, keine Wahlmöglichkeiten zu haben, manchmal schlichtweg Ängste, wie zum Beispiel den Job zu verlieren, oder nicht anerkannt zu werden oder Macht zu verlieren.

Burnout ist keine typische Mangerkrankheit, es kann alle treffen, die überforderte alleinerziehende Mutter, die unterforderte Hausfrau, es ist quer durch alle Berufsgruppen vertreten, trifft Kinder und Jugendliche genau so wie alte Menschen.

Leider leben wir in einer „Leistungsgesellschaft“, in der der Wert eines Menschen häufig verknüpft ist mit Leistung und Anerkennung von außen. Solche Grundüberzeugungen werden uns schon als Kinder mitgegeben und sind tief in uns verwurzelt. Es ist dann sehr schwer sich von diesen Grundüberzeugungen zu lösen und ein positives, wertschätzendes Gefühl für sich selbst aufzubauen. Veränderung kann aber immer nur in uns selbst stattfinden!

Grundsätzlich gibt es 3 Leitsymptome für Burnout:

  1. Erschöpfung
  2. Entfremdung (von sich selbst und der Welt)
  3. Ineffektivität (man macht Fehler, die tägliche Arbeit wird anstrengend)

Zusätzlich zum erhöhen Arbeitsdruck können dann noch fehlende Anerkennung, Mobbing, bis hin zu Gefühlen von Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit dazukommen.

 Die Anzeichen von Burnout sind oft nicht leicht zu erkennen. Zu Beginn fühlt man sich ja noch kraftvoll und leistungsstark. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die uns genauer hinschauen lassen und zum Nachdenken anregen sollten:

  • Schlafstörungen
  • Ängste (auch übergroße Angst, den Job zu verlieren)
  • Konzentrationsschwäche
  • Schmerzen ohne medizinische Ursache
  • Schlafstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Gereiztheit, Wutausbrüche
  • Hyperaktivität
  • Überidentifizierung mit der Arbeit
  • Verzicht auf Erholung
  • das Gefühl unabkömmlich zu sein
  • Rückzug von Freunden und Sozialkontakten

Dazu müssen wir ein gutes Gefühl für uns selbst entwickeln, wir müssen wachsam sein uns selbst und unseren Bedürfnissen gegenüber und Auswege finden. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir immer die Wahl haben, unsere Entscheidungen zu treffen und unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche zu verwirklichen und auch einmal „nein“ zu sagen!

Wie kann man nun seine Lebensqualität steigern um zu vermeiden, in diesen Teufelskreis zu gelangen? In meinem nächsten Beitrag erfährst du mehr darüber…

Möchtest du mehr darüber wissen? Es gibt zu diesem Thema einige Veranstaltungen bei mir in der Praxis:

  • am 2.4.2016 ein Tagesseminar (für ein tieferes Bewusstsein für Stress und seine Folgen, sowie Alternativen zum rechtzeitigen Ausstieg mit Ilse Winkler)
  • am 30.4.2016 ein Halbtagesseminar über Achtsamkeit (mit Ansätzen aus der Psychotherapie und TCM – damit es gar nicht so weit kommt)
  • am 18.5.2016 ein Themenabend (aus Sicht von Psychotherapie und alternativen Methoden)

Mehr Infos dazu:

www.shiatsu-tulln.at

 

Erfahrungen zu Shiatsu

In diesem Artikel möchte ich erzählen, was meine Klienten eigentlich zum Shiatsu geführt hat, was sie dabei erwartet haben und ob ihre Erwartungen an mich, an meine Arbeit, an Shiatsu selbst erfüllt wurden. Die Gründe, warum Shiatsu als Behandlungsform ausgewählt wurde, die Geschichten dazu, die wundervollen Veränderungen, die statt gefunden haben, über all das habe ich einige meiner langjährigen Klienten gebeten zu berichten.

Lest hier einige Stimmen über Shiatsu. Danke an alle, die mitgemacht haben und mir erlaubt haben, ihre Erfahrungen zu veröffentlichen! Die Namen wurden selbstverständlich geändert!

 

„Ich litt jahrelang an starken Nackenverspannungen und daraus resultierenden Kopfschmerzen. Heute weiß ich, dass es meine Art ist, mit Druck und Stress umzugehen. Stress, den ich mir allerdings selbst mache, indem ich die Messlatte an meine Leistungen sehr hoch lege. Als alleinerziehende Mutter von 2 Kindern mit verantwortungsvollem Job ist es für mich nicht immer leicht, meinen Alltag zur Zufriedenheit aller zu erledigen. Schon nach der ersten Shiatsu Behandlung fühlte ich eine wundervolle Weite und Leichtigkeit im Nackenbereich. Heute spüre ich die Verspannungen nur mehr, wenn es wirklich stressig wird. Ich beobachte mich genauer, seit ich zum Shiatsu gehe und nehme auf mich und meine Bedürfnisse rechtzeitig Rücksicht. Julia und ihr Shiatsu haben mir sehr geholfen. Danke!“   Silvia

„Ungewöhnlich fand ich zu Beginn die Stille während einer Shiatsu Behandlung. Ich konnte kaum damit umgehen, heute genieße ich die Ruhe, das völlige in mir selbst-Sein und den unendlichen Raum, der in mir entsteht bei jeder Behandlung. Meine Migräne-Anfälle sind seltener geworden, ich erkenne jetzt früher, wann es für mich zu viel wird. Ein großes Danke an Julia, ihr Zuhören, ihr Gespür und ihre Wahrnehmung!“   Anna

„Ich komme regelmäßig ca. 1x pro Monat seit meiner Pensionierung zum Shiatsu, einfach, um mir selbst und meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Kleine Beschwerden des Alltages, wie zum Beispiel Gelenksschmerzen, Rückenverspannungen, Schlafprobleme etc. sind nach jeder Behandlung besser. Ich fühle mich durch Shiatsu wie neugeboren und in meiner Gesundheit gestärkt. Die Behandlungen sind für mich ein Fixpunkt im Alltag, ich möchte das auf keinen Fall mehr missen!“   Katharina

„Ich muss zugeben, ich war nahe am Burnout. Ich habe ständig gearbeitet, sogar in der Nacht im Schlaf berufliche Probleme durchgekaut und fühlte mich unabkömmlich, was man als Selbständiger ja in einer gewissen Weise auch ist. Bis ich eines Tages Herzbeschwerden bekam, ein Gefühl von Herzrasen und Enge. Zum Glück war organisch (noch) alles in Ordnung. Allerdings riet mir mein Arzt dringend etwas für meine Entspannung zu tun, er empfahl mir Shiatsu auszuprobieren. So kam ich vor über einem Jahr zum Shiatsu. Unzählige Behandlungen, lange Gespräche und viel Selbsterkenntnis folgten. Julia nimmt sich immer genug Zeit, unterstützt auf allen Ebenen und bringt meine Wahrnehmungen in die richtige Richtung. Den Stress in meiner Firma habe ich immer noch, ich kann jetzt aber besser damit umgehen und versuche nicht alles mit nach Hause zu nehmen. Ich kann jetzt auch mal `nein` oder `später` sagen und schaffe es, Dinge, die ich nicht fertig bringe auch mal bis morgen liegen zu lassen. Ich bin sehr froh, Shiatsu für mich entdeckt zu haben!“   Andreas

„Mein Mann und ich kommen beide zum Shiatsu. Ich habe durch meine Schwangerschaftsbeschwerden mit Shiatsu begonnen. Die Behandlung ist unglaublich, entspannend, gibt Kraft und hat auch meinem ungeborenen Baby sehr gefallen! Weil ich meinem Mann so vorgeschwärmt habe, hat er auch einmal eine Behandlung ausprobiert. Nun kommen wir beide regelmäßig, auch noch nach der Geburt unserer Tochter. Ich nutze die Zeit, als Zeit ganz für mich allein, wo es ausschließlich um mich und mein Wohlbefinden geht und genieße jede Behandlung! Danke!“   Tanja

„Der Grund, warum ich zum Shiatsu gekommen bin, waren meine Menstruationsbeschwerden. Ich hatte schon Tage vor der Menstruation Kopfschmerzen, fühlte mich schwach und müde. Während den Tagen kamen auch noch Unterleibskrämpfe dazu, die es mir sogar manchmal unmöglich machten, arbeiten zu gehen. Meine Gynäkologin hat mir damals vor 2 Jahren Shiatsu empfohlen, zum Glück hab ich Julia gefunden! Heute geht es mir viel besser damit. Mein Energielevel ist höher und die Krämpfe kommen nur mehr ab und zu, allerdings auch nicht mehr in der selben Intensität wie früher. Julia nimmt sich viel Zeit für mich, sie unterstützt mich auch mit den ätherischen Ölen von Young Living, die ich mittlerweile sehr schätze. Aber nicht nur körperlich gibt es Veränderungen bei mir. Ich bin selbstbewusster und mutiger geworden, traue mich Entscheidungen zu treffen, habe mich beruflich komplett neu orientiert und lebe nun meinen Traum! Ich weiß nicht, ob es ohne Shiatsu nicht auch soweit gekommen wäre, beschleunigt hat es die Sachen allerdings sehr. Danke Julia für deine Unterstützung, deinen Zuspruch und deine Zeit!“   Christina

 

Weitere Stimmen:

„Noch nie habe ich mich so leicht gefühlt…“

„Schon, wenn Julia die Hände auf mein Hara legt, spüre ich, wie die Energie zu fließen beginnt…“

„… ein Strömen, ein Fließen, irgendwie vertraut lassen mich meine Beschwerden vergessen…“

„So fühlt es sich an, loszulassen!“

„In mir entsteht eine Heiterkeit und Leichtigkeit gemeinsam mit einer großen Ruhe…“

„… manchmal kommt etwas in Aufruhr, möchte sich bewegen, Gedanken kommen und gehen…“

„… in mir entsteht eine wundervolle Wärme, wie Sonnenstrahlen…“

„Danke für die achtsamen Worte, die sich mit meinem Herzen verbinden und mich verstehen lassen…“

So ein schöner Satz zum Schluss! Danke nochmal an alle, die mitgemacht haben! Natürlich hätte es noch einige mehr gegeben, aber ich musste eine Auswahl treffen. Vielleicht schreibe ich nochmal einen Artikel darüber mit dem Fokus auf die Wahrnehmungen während einer Behandlung, denn auch dazu gibt es viel zu sagen.

www.shiatsu-tulln.at

Ich möchte zum Schluss wieder erwähnen, dass Shiatsu in Österreich nicht als Therapieform anerkannt ist und keinen Ersatz für einen Besuch beim Arzt oder Therapeuten darstellt. Es ist kein Ersatz für eine anstehende medizinische Diagnose, Behandlung oder Therapie. Bei Beschwerden und Krankheiten empfehle ich unbedingt immer einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen! In Zusammenarbeit mit Ärzten oder Therapeuten kann Shiatsu allerdings eine sinnvolle Ergänzung sein.

Die Emotionen aus Sicht der TCM

„Himmel und Erde und ich leben gemeinsam, und alle Dinge und ich selbst bilden eine untrennbare Einheit.“ Zhuangzi

Die chinesische Medizin glaubt, dass Krankheiten erst in den Körper eindringen können, wenn dieser geschwächt ist. Sie unterscheidet zwischen äußeren und inneren Krankheitsfaktoren.

Äußere sind solche, die von außen in den Körper eindringen, sie werden auch als die 5 Klimafaktoren bezeichnet: Wind, Hitze, Nässe, Trockenheit und Kälte.

Die 5 inneren Krankheitsfaktoren sind Emotionen, die, wenn sie im Übermaß auftreten, den Körper schwächen können und somit zu Erkrankungen führen können. Jede dieser Gemütslagen ist einem bestimmten Organ und seinen Funktionen zugeordnet.

Zu erwähnen ist zu Beginn noch, dass alles, was ich schreibe nur der Information dienen soll und Interesse an der wundervollen und vielseitigen Welt der TCM wecken soll. Es soll die Selbstwahrnehmung gestärkt werden. Mein Beitrag soll nicht dazu anregen, selbst voreilige Diagnosen zu stellen, die TCM ist sehr vielschichtig, Diagnosen sind nur in der Hand von gut ausgebildeten TCM Ärzten ein sinnvolles Werkzeug! Laienhaftes Halbwissen ist oft gefährlicher als gar kein Wissen!

Die 5 Emotionen

Emotionen sind nicht greifbar, trotzdem spürbar, sie werden sehr individuell erlebt und haben einen großen Einfluss auf unser gesamtes Leben, auf unsere Wahrnehmung, auf alle Entscheidungen und vieles mehr. Sie sind wichtig für uns und gesund. Erst im Übermaß erzeugen sie ein Ungleichgewicht in unserem Körper, das zu Krankheiten führen kann.

Wut – Holz-Element (Leber, Gallenblase) – Wind

Bei jemandem mit einem Ungleichgewicht im Holz-Element wird Wut und Zorn ausgeprägt sein oder gänzlich fehlen. Das führt häufig zu einer sehr starken Anspannung (oft im Nackenbereich), weil es schwer ist, mit den Aggressionen angepasst und angemessen umzugehen.

Positive Emotionen des Holz-Elementes sind Wachstum, Durchsetzungsvermögen und Kreativität.

Freude – Feuer-Element (Herz, Dünndarm) – Hitze

Bei jemandem mit einem Ungleichgewicht im Feuer-Element wird Freude und Begeisterung ausgeprägt sein oder gänzlich fehlen. Im Übermaß führt das zu Fanatismus, der ständigen Suche nach Befriedigung und großem Ehrgeiz. Typisch sind alle Beschwerden, die mit Hitze zu tun haben, wie Bluthochdruck, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Fieber, Herzrasen und Entzündungen.

Positive Emotionen des Feuer-Elements sind Mitgefühl, Freude, Güte, Zuversicht, innere Ruhe und Gelassenheit.

Sorge – Erd-Element (Milz, Magen) – Nässe

Bei jemandem mit einem Ungleichgewicht im Erd-Element wird Sorge, Schwermut und Grübelei ausgeprägt sein oder gänzlich fehlen. Kreisende Gedanken ohne Ausweg, Besessenheit und endloses Grübeln sind Zeichen dafür. Das führt zu einer Schwerfälligkeit, zu Müdigkeit und Durchfällen, sowie Wassereinlagerungen im Gewebe.

Positive Emotionen des Erd-Elements sind Mitgefühl, Fürsorge und Anteilnahme, sowie eine gute Verankerung in der eigenen Mitte.

Kummer – Metall-Element (Lunge, Dickdarm) – Trockenheit

Bei jemandem mit einem Ungleichgewicht im Metall-Element wird Traurigkeit und Sorge ausgeprägt sein oder gänzlich fehlen.  Aus einer natürlichen Traurigkeit wird  chronischer Kummer bis hin zu Depression. Das führt zur Abschottung gegenüber anderen Menschen oder zu ausgeprägten Ritualen und starren Strukturen. Typische Beschwerden sind Lungenprobleme, trockene und juckende Haut oder brüchige Nägel.

Positive Emotionen sind die Fähigkeit Loszulassen, Verantwortung, Optimismus, Weisheit und Mut, sowie eine Gabe für Ordnung und Struktur.

Angst – Wasser-Element (Niere, Blase) – Kälte

Bei jemandem mit einem Ungleichgewicht im Wasser-Element wird Angst und Schock ausgeprägt sein oder gänzlich fehlen. Das kann zu Panikattacken, Phobien und einem Leben in ständigen bösen Ahnungen unter einer dunklen Wolke führen. Beschwerden des unteren Rückens, Inkontinenz oder häufige Erkältungen können daraus resultieren.

Positive Emotionen sind Mut, Stille, Sanftheit, Willensstärke, Weisheit und Urvertrauen.

 

Shiatsu kann die Elemente, die Meridiane, ihre Funktionen und Emotionen ausgleichen, es basiert auf der fernöstlichen Medizin und Philosophie. Wenn es dich mehr interessiert und du deiner Gesundheit etwas Gutes tun möchtest, kannst du mich gerne für einen persönlichen Termin kontaktieren.

www.shiatsu-tulln.at

Quellen:

„Traditionelle Chinesische Medizin Grundlagen-Typenlehre-Therapie“, H. Beinfield, E. Korngold

„Feuermann und Wasserfrau Leben im Einklang mit den Elementen“, S. Schwitzer

 

Ganzheitliche Gesundheitsvorsorge

Gesundheitsvorsorge, die Erhaltung unserer Gesundheit, Verbesserung des Wohlbefindens, Steigerung von Leistungsfähigkeit und vieles mehr liegt in der Eigenverantwortung jedes einzelnen von uns. Jeder hat die Möglichkeit Gutes für sich, für seinen Körper und sein ganzes Leben zu tun!

Während unser „Gesundheitssystem“ sich hauptsächlich mit der Krankheit und deren Symptombekämpfung (und leider oft nicht mit der Heilung) beschäftigt und uns Glauben lässt, wir müssen unsere Krankheiten in fremde Hände legen, gibt es vieles, was wir selbstverantwortlich für unsere Gesundheit beitragen können. Ziel sollte eine ganzheitliche Lebensweise sein, die sich nach der Natur richtet und die eine naturnahe Lebensweise, sowie die unzähligen Hilfsmittel, die die Natur für uns bereit hält mit einschließt.

Ziel sollte es sein, Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen! Dazu gehört Eigeninitiative, Engagement, eine Portion Selbstdisziplin und Mut!

In uns allen steckt ein gewaltiges Potential! Ein Wissen, was uns gut tut, was wir gerade brauchen! Wir sind alle Experten für uns selbst und unsere Bedürfnisse. Wir sollten uns (zu-)trauen hinzuhören, in uns hineinzuspüren und uns selbst, unserer Eigenwahrnehmung vertrauen! Dazu brauchen wir geistige Beweglichkeit, Energie, Neugier und Lebensfreude.

Einige wichtige Säulen für ganzheitliche Gesundheitsvorsorge sind:

  • Gesunde, möglichst basische, regionale Ernährung
  • Genussgifte, Alkohol, Zucker, Medikamente soweit wie möglich meiden
  • Gutes, stilles Wasser
  • Entsäuerung, Entschlackung, Entgiftung
  • Natürliche Körperpflege
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Stressbewältigung, Entspannungstraining
  • Erhöhung der Eigenwahrnehmung
  • Tätigkeiten, die Freude machen
  • gute, inspirierende Sozialkontakte

Diese Liste könnte man natürlich noch beliebig fortsetzen und ergänzen!

Wenn wir Verantwortung für unsere eigene Gesundheit übernehmen, unsere Eigenwahrnehmung und das Verständnis für uns selbst erhöhen, übernehmen wir damit gleichzeitig mehr Verantwortung für die Natur und für die gesamte Welt.

Natürliche Produkte zu benutzen ist ein Teil davon. Wahrzunehmen, was wir wirklich brauchen, was uns gut tut, ist ein zweiter. Wir kommen raus aus der Gleichgültigkeit, aus dem Hamsterrad des Alltages und tragen dazu bei, die Welt ein Stück weit zu verbessern! So hängt alles zusammen, es kommt auf jeden einzelnen an! Indem wir unsere eigene Gesundheit und unser Wohlbefinden erhalten und verbessern, entlasten wir die Natur.

Bei Interesse ein einer gesunden, nachhaltigen Lebensweise könnt ihr gerne mit mir Kontakt aufnehmen, ich freue mich über Nachrichten und gebe gerne Tipps und biete in meiner Praxis Shiatsu, Körper- und Energiearbeit, sowie Veranstaltungen zu gesunden natürlichen Produkten, Selbstverantwortlichkeit und Verbesserung der Eigenwahrnehmung an! Stehen wir auf und trauen uns, unseren eigenen Weg zu gehen! Leben wir unser gesamtes, unendliches Potential!

http://www.shiatsu-tulln.at
julia@shiatsu-tulln.at

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass meine Beiträge nicht dazu dienen sollen, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen. Mein Ziel ist die Förderung einer gesunden, eigenverantwortlichen Lebensweise. Im Zweifelsfall oder bei Erkrankungen und Beschwerden nehmen Sie unbedingt Kontakt mit einem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens auf!