Schlagwort-Archive: burnout

Die Sache mit der Zeit

Hast du auch oft das Gefühl, in einem Hamsterrad zu stecken, Multitasking-fähig mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, dich ständig zu beeilen und trotzdem nicht fertig zu werden, egal wie schnell du bist?

Wie ich in meinen Behandlungen und auch in meinem Privatbereich sehr oft sehen kann, betrifft das besonders uns Frauen häufig auf unserer Gratwanderung zwischen Job (vielleicht sogar Selbständigkeit), Familie, Nachmittagsbeschäftigungen der Kinder, Haushalt und eigener Freizeitplanung. Der Druck, der auf uns lastet ist oft enorm – es wird erwartet (nicht nur von außen – sondern WIR erwarten es meist selbst von uns) auf allen Ebenen PERFEKT zu sein:

perfekt auszusehen, erfolgreich im Beruf zu sein, gut erzogene Kinder zu haben, erfolgreiche und beliebte Kinder zu haben, ein wunderschönes zu Hause zu haben, überall dabei zu sein und dann suchen wir uns vielleicht auch noch eine Freizeitbeschäftigung, wo unsere Leistung und unser Erfolg zählt und wir uns mit anderen messen (können).

Für wen machen wir das? Für uns selbst oder für die anderen? Die Kernfrage lautet: WER BIN ICH WIRKLICH? Was macht mich aus? Was sind meine Träume, meine innersten Wünsche? Was macht mich zufrieden?

Wie ist da nun der Zusammenhang mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit?

Von außen betrachtet haben wir alle gleich viel davon. Und doch scheinen manche Menschen mehr Zeit zu haben, als andere. Es liegt also nicht an der Zeit an sich, sondern daran, was wir alles in der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu erledigen haben. Eh klar, oder?

Ich denke, wir sollten die Zeit für Dinge nützen, die uns gut tun und uns Spaß machen. Denn nicht nur, WIEVIEL wir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu erledigen haben, sondern auch ganz besonders WAS wir zu erledigen haben und ob es etwas ist, das uns FREUDE macht ist ausschlaggebend.

  • Was erfüllt mich? Was geht mir ganz leicht von der Hand?
  • Was powert mich aus? Was nervt mich?
  • Wann fühle ich mich leicht und weit?
  • Wann wird es eng?
  • Wann bin ich wirklich ICH? Wann tue ich etwas für mich?
  • Wann möchte ich anderen gefallen? Wann bin ich jemand anderer?

Auch in Zusammenhang mit unserer Zeitplanung lohnen sich solche Fragen? Dazu habe ich einen kleinen, einfachen Tipp für dich:

Nimm dir einmal vor dich selbst einen Tag lang zu beobachten und mach dir Notizen (das kann auch einfach über eine Sprachaufnahme am Handy sein) darüber, was du tust und wie es dir dabei geht. Schau, wie du deine Zeit nützt, was dir selbst gut tut und was nicht!

Oft ist es nicht die Fülle an Aufgaben und Arbeit, die uns das Gefühl geben, keine Zeit zu haben. Es sind die Dinge, die wir tun müssen und die uns keine Erfüllung geben, die uns unseren Zeitmangel besonders spüren lassen.

Das ist auch besonders in unserem Berufsleben wichtig! Gerade wir Frauen mit Familien haben unsere Jobs oft einfach nur, weil sie praktisch sind und sich vielleicht auch gut mit unseren Kindern vereinbaren lassen. Ich bin der Meinung, das ist ein großer Fehler! Wir sollten unseren Lebensplan finden und leben können!

Sei kreativ, sei lebendig, sei leicht!!

Advertisements

Raus aus dem Hamsterrad – die Lebensqualität steigern

In meinem vorigen Blogartikel habe ich etwas über die Theorie des Burnout geschrieben. Heute möchte ich mich in meinem Artikel den Möglichkeiten zuwenden, damit es gar nicht soweit kommt. Ein wichtiges Stichwort dafür ist die Lebensqualität, dazu gehören:

  • das Leben des eigenen Lebensplanes,
  • die Selbstverwirklichung ohne Druck von außen,
  • die Entwicklung einer Selbstverantwortung für das eigene Wohlbefinden, das gesamte Leben
  • und – was meiner Meinung nach ein sehr entscheidender Faktor ist – das Erkennen des eigenen unendlichen Potentials und der vielen Möglichkeiten. Wir sind selbst Gestalter unseres Lebens und haben immer die Wahl!!

Was bedeutet eigentlich „Lebensqualität“?
Ich möchte jeden einladen, sich darüber mal ein paar Gedanken zu machen:

  • Was tut mir gut?
  • Was brauche ich?
  • Wann fühle ich mich wirklich wohl?
  • Wann bin ich mit mir selbst zufrieden?
  • Wann bin ich im Einklang mit mir, also ganz ich selbst?

Lebensqualität bedeutet, ein Leben zu leben, für das ich mich bewusst entscheiden kann, das ich selbst gestalte und in dem ich mich ständig weiterentwickeln kann. Denn nicht nur Überforderung und Leistungsdruck können zum Burnout führen, sondern daraus folgende Frustrationen und Unzufriedenheit gemeinsam mit dem Gefühl, keine Wahl zu haben und fest zu sitzen. Das kann auf beruflicher, aber auch auf persönlicher oder familiärer Ebene sein.

Ein gutes Verständnis unserer Bedürfnisse gehört dazu, eine gute Eigenwahrnehmung und die Gabe ganz im Hier und Jetzt zu sein. Dazu müssen wir uns auch manchmal eine kleine Auszeit nur für uns selbst nehmen und überdenken, wo wir gerade stehen und wo wir hin wollen.

Da bin ich auch gleich beim Verwirklichen unseres innersten Lebensplanes. Wozu bin ich eigentlich da? Was ist meine Aufgabe? Was bin ich wirklich? Was möchte ich wirklich? Fragen, die wir uns ab und zu stellen sollten. Die Antworten darauf können sich, wie die Bedürfnisse, Träume und Wünsche auch im Laufe des Lebens verändern, deshalb lohnt es sich, immer wieder mal Zeit mit dir selbst zu verbringen und dir Gedanken darüber zu machen.

Zur Lebensqualität gehört auch Zeit in der Natur zu verbringen, denn nirgends kommt man sich selbst so nah, wie im Wald oder auf einem Berg. Gönne dir mal eine Auszeit auch vom Handy, von ständiger digitaler Erreichbarkeit – und wenn es nur für 1 oder 2 Stunden ist.

Weitere wichtige Faktoren für die Verbesserung der Lebensqualität sind eine gute Ernährung, natürliche Hautpflege, Entspannung, Sport und Bewegung, mentale Gesundheit, Spaß, Liebe, gute Sozialkontakte, Erfüllung im Beruf, Verwirklichung des eigenen Lebensplanes und noch vieles mehr. Gerne kannst du mir auch schreiben, was für dich besonders wichtig ist:  julia@shiatsu-tulln.at dann kann ich in nachfolgenden Artikeln auf die wichtigsten Themen, Wünsche, Anregungen und Probleme genauer eingehen.

Über die Lebensqualität könnte man sich endlos Gedanken machen und es gibt unzählige Möglichkeiten diese zu verbessern. Gerne bin ich dir dabei behilflich, deinen eigenen Weg zu finden, nimm dazu einfach mit mir Kontakt auf, und ich zeige dir, wie das gehen kann und wie ich dir helfen kann, deine spezielle Lösung zu erarbeiten. Wichtig ist, der Burnout Gefahr rechtzeitig entgegenzuwirken, damit es gar nicht soweit kommt!

Es gibt auch ganz tolle Aromaöle, die uns bei einer gesunden Lebensweise unterstützen können. Wie uns diese auf unserer emotionalen Ebene helfen können, könnt ihr in den nächsten Tagen im nächsten Beitrag meiner Reihe lesen! Wenn du gerne in meinen E-Mail Verteiler aufgenommen werden möchtest, um über aktuelle News, Tipps und Veranstaltungen informiert zu werden, schick mir bitte eine Nachricht: julia@shiatsu-tulln.at

 

Möchtest du mehr darüber wissen? Es gibt zu diesem Thema auch bald einige Veranstaltungen bei mir in der Praxis:

  • am 2.4.2016 ein Tagesseminar (für ein tieferes Bewusstsein für Stress und seine Folgen, sowie Alternativen zum rechtzeitigen Ausstieg mit Ilse Winkler)
  • am 30.4.2016 ein Halbtagesseminar über Achtsamkeit (mit Ansätzen aus der Psychotherapie und TCM – damit es gar nicht so weit kommt)
  • am 18.5.2016 ein Themenabend (aus Sicht von Psychotherapie und alternativen Methoden)

Mehr Infos dazu:

www.shiatsu-tulln.at

Raus aus dem Hamsterrad – Burnout Gefährdung erkennen

Im ersten Teil meiner Burnout-Serie möchte ich ein bisschen auf die Theorie des Burnout eingehen, worauf man achten sollte und wie man eine mögliche Burnout Gefährdung erkennen kann.

Burnout ist als Krankheit von der WHO nicht anerkannt und auch nicht definiert. Es wird deshalb auch als Burnout-Syndrom bezeichnet und ist eine Ansammlung von Symptomen, die häufig gemeinsam auftreten – wie zum Beispiel:

  • langandauernde körperliche und emotionale Erschöpfung
  • dauerhafte Überforderung der eigenen Leistungsfähigkeit
  • kein ausreichender Ausgleich
  • Verlust der Fähigkeit sich zu erholen
  • Reizbarkeit
  • körperliche Beschwerden, Schmerzen ohne medizinische Ursache
  • Sinnkrisen, Ängste
  • Verlust des Gefühls für sich selbst

Es gibt keinen typischen Verlauf von Burnout, allerdings mehrere Modelle mit unterschiedlichen Stufen, die jedoch auch nicht einheitlich definiert sind.

Besonders gefährdet an Burnout zu erkranken sind Menschen mit viel Engagement, Kraft und Enthusiasmus, Menschen, die bereit sind für eine Idee, eine Sache, einen Job,.. alles zu geben. Es sind leidenschaftliche Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse oft hinten anstellen und sich selbst häufig überfordern. Manchmal steckt Perfektionismus dahinter oder das Gefühl, keine Wahlmöglichkeiten zu haben, manchmal schlichtweg Ängste, wie zum Beispiel den Job zu verlieren, oder nicht anerkannt zu werden oder Macht zu verlieren.

Burnout ist keine typische Mangerkrankheit, es kann alle treffen, die überforderte alleinerziehende Mutter, die unterforderte Hausfrau, es ist quer durch alle Berufsgruppen vertreten, trifft Kinder und Jugendliche genau so wie alte Menschen.

Leider leben wir in einer „Leistungsgesellschaft“, in der der Wert eines Menschen häufig verknüpft ist mit Leistung und Anerkennung von außen. Solche Grundüberzeugungen werden uns schon als Kinder mitgegeben und sind tief in uns verwurzelt. Es ist dann sehr schwer sich von diesen Grundüberzeugungen zu lösen und ein positives, wertschätzendes Gefühl für sich selbst aufzubauen. Veränderung kann aber immer nur in uns selbst stattfinden!

Grundsätzlich gibt es 3 Leitsymptome für Burnout:

  1. Erschöpfung
  2. Entfremdung (von sich selbst und der Welt)
  3. Ineffektivität (man macht Fehler, die tägliche Arbeit wird anstrengend)

Zusätzlich zum erhöhen Arbeitsdruck können dann noch fehlende Anerkennung, Mobbing, bis hin zu Gefühlen von Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit dazukommen.

 Die Anzeichen von Burnout sind oft nicht leicht zu erkennen. Zu Beginn fühlt man sich ja noch kraftvoll und leistungsstark. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die uns genauer hinschauen lassen und zum Nachdenken anregen sollten:

  • Schlafstörungen
  • Ängste (auch übergroße Angst, den Job zu verlieren)
  • Konzentrationsschwäche
  • Schmerzen ohne medizinische Ursache
  • Schlafstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Gereiztheit, Wutausbrüche
  • Hyperaktivität
  • Überidentifizierung mit der Arbeit
  • Verzicht auf Erholung
  • das Gefühl unabkömmlich zu sein
  • Rückzug von Freunden und Sozialkontakten

Dazu müssen wir ein gutes Gefühl für uns selbst entwickeln, wir müssen wachsam sein uns selbst und unseren Bedürfnissen gegenüber und Auswege finden. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir immer die Wahl haben, unsere Entscheidungen zu treffen und unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche zu verwirklichen und auch einmal „nein“ zu sagen!

Wie kann man nun seine Lebensqualität steigern um zu vermeiden, in diesen Teufelskreis zu gelangen? In meinem nächsten Beitrag erfährst du mehr darüber…

Möchtest du mehr darüber wissen? Es gibt zu diesem Thema einige Veranstaltungen bei mir in der Praxis:

  • am 2.4.2016 ein Tagesseminar (für ein tieferes Bewusstsein für Stress und seine Folgen, sowie Alternativen zum rechtzeitigen Ausstieg mit Ilse Winkler)
  • am 30.4.2016 ein Halbtagesseminar über Achtsamkeit (mit Ansätzen aus der Psychotherapie und TCM – damit es gar nicht so weit kommt)
  • am 18.5.2016 ein Themenabend (aus Sicht von Psychotherapie und alternativen Methoden)

Mehr Infos dazu:

www.shiatsu-tulln.at

 

Raus aus dem Hamsterrad!

Es ist leider ein Phänomen unserer schnell-lebigen Zeit, dass immer mehr Menschen Burnout gefährdet sind, leider liegt hier auch die Dunkelziffer sehr hoch. Viele Symptome und Beschwerden sind auf beginnende Erschöpfung zurückzuführen und werden nicht, oder viel zu spät erkannt.

Das Gefühl „keine Zeit“ zu haben ist allgegenwärtig. Mit Erschrecken habe ich festgestellt, dass bereits meine Kinder (und nicht nur meine, sondern auch viel kleinere Kinder ab dem Kindergartenalter) unter einem enormen Zeitdruck und Leistungsdruck leben – und ihnen das auch bewusst ist. Als ich Kind war, hatte ich noch das Gefühl „alle Zeit der Welt“ zu haben. Heute kennen Kinder Langeweile gar nicht mehr.

Weiters sehen viel ihren Wert eng verknüpft mit Leistung und Anerkennung von außen. Es gehört schon fast zum guten Ton ständig beschäftigt zu sein, unabkömmlich und immer erreichbar zu sein und sich kaum Zeit für Ruhe und Erholung gönnen zu „müssen“.

Und natürlich begleitet mich dieses Problem auch in meiner täglichen Arbeit. Ich sehe viele, die zu mir zum Shiatsu kommen und bis dahin noch nicht einmal auf die Idee gekommen sind, dass ihre Beschwerden aus einer Burnoutgefährdung resultieren könnten. Im Wort Beschwerden steckt ja das Wort „schwer“ – für mich bedeutet das Folgendes:

Immer wenn etwas schwer wird, macht es Druck, es engt ein, lässt uns unsere Weite vergessen, unsere Möglichkeiten und das Wissen, immer eine Wahl zu haben und selbst entscheiden zu können. Wir sind selbst verantwortlich für unsere Gesundheit, für unser Wohlbefinden und unser Glück. Wir dürfen uns erlauben, auch mal „nein“ zu sagen oder etwas einfach nicht mehr zu schaffen. Wenn wir nicht selbst gut auf uns schauen, wird es kein anderer tun. Was vermitteln wir unseren Kindern damit? In welche Welt wird die heutige Generation hineingeboren?

Die gefühlte Zeit ist heute schon wesentlich kürzer (und zwar um Stunden!), als die tatsächliche. Alles muss schnell gehen, schnell beantwortet, sofort erledigt werden. Wir sind ständig mit etwas beschäftigt, sind ständig online und erreichbar und auch in unserer Freizeit setzen wir uns massiv elektromagnetischer Strahlung aus.

Dieses Thema begleitet mich im Moment ständig, sowohl beruflich als auch in meinem privaten Umfeld, deshalb möchte ich mich in einer kleinen Serie damit auseinandersetzen, die Wahrnehmung schärfen und Wege aus diesem Hamsterrad aufzeigen, damit es gar nicht so weit kommt!

In den nächsten Tagen könnt ihr mehr darüber lesen:

  • Teil 1 – Burnout Gefahr erkennen
  • Teil 2 – Lebensqualität steigern
  • Teil 3 – ätherische Öle zur Unterstützung
  • Teil 3 – Einklang von Körper-Geist-Seele

Möchtest du mehr darüber wissen? Es gibt zu diesem Thema einige Veranstaltungen bei mir in der Praxis:

  • am 2.4.2016 ein Tagesseminar (für ein tieferes Bewusstsein für Stress und seine Folgen, sowie Alternativen zum rechtzeitigen Ausstieg mit Ilse Winkler)
  • am 30.4.2016 ein Halbtagesseminar über Achtsamkeit (mit Ansätzen aus der Psychotherapie und TCM)
  • am 18.5.2016 ein Themenabend (aus Sicht von Psychotherapie und alternativen Methoden)

Mehr Infos dazu:

www.shiatsu-tulln.at

Erfahrungen zu Shiatsu

In diesem Artikel möchte ich erzählen, was meine Klienten eigentlich zum Shiatsu geführt hat, was sie dabei erwartet haben und ob ihre Erwartungen an mich, an meine Arbeit, an Shiatsu selbst erfüllt wurden. Die Gründe, warum Shiatsu als Behandlungsform ausgewählt wurde, die Geschichten dazu, die wundervollen Veränderungen, die statt gefunden haben, über all das habe ich einige meiner langjährigen Klienten gebeten zu berichten.

Lest hier einige Stimmen über Shiatsu. Danke an alle, die mitgemacht haben und mir erlaubt haben, ihre Erfahrungen zu veröffentlichen! Die Namen wurden selbstverständlich geändert!

 

„Ich litt jahrelang an starken Nackenverspannungen und daraus resultierenden Kopfschmerzen. Heute weiß ich, dass es meine Art ist, mit Druck und Stress umzugehen. Stress, den ich mir allerdings selbst mache, indem ich die Messlatte an meine Leistungen sehr hoch lege. Als alleinerziehende Mutter von 2 Kindern mit verantwortungsvollem Job ist es für mich nicht immer leicht, meinen Alltag zur Zufriedenheit aller zu erledigen. Schon nach der ersten Shiatsu Behandlung fühlte ich eine wundervolle Weite und Leichtigkeit im Nackenbereich. Heute spüre ich die Verspannungen nur mehr, wenn es wirklich stressig wird. Ich beobachte mich genauer, seit ich zum Shiatsu gehe und nehme auf mich und meine Bedürfnisse rechtzeitig Rücksicht. Julia und ihr Shiatsu haben mir sehr geholfen. Danke!“   Silvia

„Ungewöhnlich fand ich zu Beginn die Stille während einer Shiatsu Behandlung. Ich konnte kaum damit umgehen, heute genieße ich die Ruhe, das völlige in mir selbst-Sein und den unendlichen Raum, der in mir entsteht bei jeder Behandlung. Meine Migräne-Anfälle sind seltener geworden, ich erkenne jetzt früher, wann es für mich zu viel wird. Ein großes Danke an Julia, ihr Zuhören, ihr Gespür und ihre Wahrnehmung!“   Anna

„Ich komme regelmäßig ca. 1x pro Monat seit meiner Pensionierung zum Shiatsu, einfach, um mir selbst und meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Kleine Beschwerden des Alltages, wie zum Beispiel Gelenksschmerzen, Rückenverspannungen, Schlafprobleme etc. sind nach jeder Behandlung besser. Ich fühle mich durch Shiatsu wie neugeboren und in meiner Gesundheit gestärkt. Die Behandlungen sind für mich ein Fixpunkt im Alltag, ich möchte das auf keinen Fall mehr missen!“   Katharina

„Ich muss zugeben, ich war nahe am Burnout. Ich habe ständig gearbeitet, sogar in der Nacht im Schlaf berufliche Probleme durchgekaut und fühlte mich unabkömmlich, was man als Selbständiger ja in einer gewissen Weise auch ist. Bis ich eines Tages Herzbeschwerden bekam, ein Gefühl von Herzrasen und Enge. Zum Glück war organisch (noch) alles in Ordnung. Allerdings riet mir mein Arzt dringend etwas für meine Entspannung zu tun, er empfahl mir Shiatsu auszuprobieren. So kam ich vor über einem Jahr zum Shiatsu. Unzählige Behandlungen, lange Gespräche und viel Selbsterkenntnis folgten. Julia nimmt sich immer genug Zeit, unterstützt auf allen Ebenen und bringt meine Wahrnehmungen in die richtige Richtung. Den Stress in meiner Firma habe ich immer noch, ich kann jetzt aber besser damit umgehen und versuche nicht alles mit nach Hause zu nehmen. Ich kann jetzt auch mal `nein` oder `später` sagen und schaffe es, Dinge, die ich nicht fertig bringe auch mal bis morgen liegen zu lassen. Ich bin sehr froh, Shiatsu für mich entdeckt zu haben!“   Andreas

„Mein Mann und ich kommen beide zum Shiatsu. Ich habe durch meine Schwangerschaftsbeschwerden mit Shiatsu begonnen. Die Behandlung ist unglaublich, entspannend, gibt Kraft und hat auch meinem ungeborenen Baby sehr gefallen! Weil ich meinem Mann so vorgeschwärmt habe, hat er auch einmal eine Behandlung ausprobiert. Nun kommen wir beide regelmäßig, auch noch nach der Geburt unserer Tochter. Ich nutze die Zeit, als Zeit ganz für mich allein, wo es ausschließlich um mich und mein Wohlbefinden geht und genieße jede Behandlung! Danke!“   Tanja

„Der Grund, warum ich zum Shiatsu gekommen bin, waren meine Menstruationsbeschwerden. Ich hatte schon Tage vor der Menstruation Kopfschmerzen, fühlte mich schwach und müde. Während den Tagen kamen auch noch Unterleibskrämpfe dazu, die es mir sogar manchmal unmöglich machten, arbeiten zu gehen. Meine Gynäkologin hat mir damals vor 2 Jahren Shiatsu empfohlen, zum Glück hab ich Julia gefunden! Heute geht es mir viel besser damit. Mein Energielevel ist höher und die Krämpfe kommen nur mehr ab und zu, allerdings auch nicht mehr in der selben Intensität wie früher. Julia nimmt sich viel Zeit für mich, sie unterstützt mich auch mit den ätherischen Ölen von Young Living, die ich mittlerweile sehr schätze. Aber nicht nur körperlich gibt es Veränderungen bei mir. Ich bin selbstbewusster und mutiger geworden, traue mich Entscheidungen zu treffen, habe mich beruflich komplett neu orientiert und lebe nun meinen Traum! Ich weiß nicht, ob es ohne Shiatsu nicht auch soweit gekommen wäre, beschleunigt hat es die Sachen allerdings sehr. Danke Julia für deine Unterstützung, deinen Zuspruch und deine Zeit!“   Christina

 

Weitere Stimmen:

„Noch nie habe ich mich so leicht gefühlt…“

„Schon, wenn Julia die Hände auf mein Hara legt, spüre ich, wie die Energie zu fließen beginnt…“

„… ein Strömen, ein Fließen, irgendwie vertraut lassen mich meine Beschwerden vergessen…“

„So fühlt es sich an, loszulassen!“

„In mir entsteht eine Heiterkeit und Leichtigkeit gemeinsam mit einer großen Ruhe…“

„… manchmal kommt etwas in Aufruhr, möchte sich bewegen, Gedanken kommen und gehen…“

„… in mir entsteht eine wundervolle Wärme, wie Sonnenstrahlen…“

„Danke für die achtsamen Worte, die sich mit meinem Herzen verbinden und mich verstehen lassen…“

So ein schöner Satz zum Schluss! Danke nochmal an alle, die mitgemacht haben! Natürlich hätte es noch einige mehr gegeben, aber ich musste eine Auswahl treffen. Vielleicht schreibe ich nochmal einen Artikel darüber mit dem Fokus auf die Wahrnehmungen während einer Behandlung, denn auch dazu gibt es viel zu sagen.

www.shiatsu-tulln.at

Ich möchte zum Schluss wieder erwähnen, dass Shiatsu in Österreich nicht als Therapieform anerkannt ist und keinen Ersatz für einen Besuch beim Arzt oder Therapeuten darstellt. Es ist kein Ersatz für eine anstehende medizinische Diagnose, Behandlung oder Therapie. Bei Beschwerden und Krankheiten empfehle ich unbedingt immer einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen! In Zusammenarbeit mit Ärzten oder Therapeuten kann Shiatsu allerdings eine sinnvolle Ergänzung sein.

Achtsamkeitsübungen – Entspannung für den Alltag

Achtsamkeit bedeutet mit dem Bewusstsein voll und ganz im Hier und Jetzt zu sein, einfach nur wahrzunehmen ohne zu bewerten, ein Innehalten im Moment, eine kurze Auszeit.

Es gibt unterschiedliche Definitionen für den Begriff „Achtsamkeit“, mir geht es in meinem Artikel nicht darum, auf diese Verschiedenheiten einzugehen, sondern um eine Form der Stressbewältigung im Alltag, einen Weg aus dem Hamsterrad, aus Burnout und Erschöpfung. Dazu gehören natürlich mehrere Säulen, sehr hilfreich ist jedoch jedenfalls auch ein Training der Achtsamkeit.

Mein Fokus dabei ist:

  • die Eigenwahrnehmung zu steigern
  • das Bewusstsein zu trainieren
  • Loslassen und Zulassen zu lernen
  • Ruhe und Konzentration zu fördern
  • eine „Entschleunigung“

Achtsamkeit im Alltag:

Hier geht es darum ganz gewöhnliche Dinge und Tätigkeiten des Alltags mit Achtsamkeit zu verrichten, das heißt sich voll und ganz auf diese Tätigkeit zu konzentrieren, ganz im Hier und Jetzt zu sein, einfach bewusst wahrnehmen und den Atem beobachten, ohne etwas zu verändern oder beeiflussen zu wollen.

Möglichkeiten dazu wären Bügeln, Geschirrspülen, Zähneputzen, Duschen, Kochen, Türe öffnen etc.

Einfach mal einen kurzen Moment innehalten, den Körper wahrnehmen, Spannungen wahrnehmen, den Fluss der Atmung beobachten ohne etwas zu verändern oder zu bewerten. Dann kann man versuchen, diese Wahrnehmungen in Worte zu fassen (Was fühle ich? Was denke ich? Wo zieht es meine Aufmerksamkeit hin? Bewerte ich gerade etwas? etc…)

Übung im Bett:

In der Früh kurz vor dem Aufstehen kann man auch 1-2 Minuten kurz in sich hineinspüren, den Atem beobachten, schauen, wie die Stimmung für den heutigen Tag ist, welche Gedanken da sind etc.

Abends vor dem Einschlafen: Die gleiche Übung nochmal machen wie in der Früh. Man kann auch kurz den Tag reflektieren und mit dem Ausatmen versuchen, die Gedanken wieder loszulassen.

Achtsamkeit beim Gehen:

Zum Gehen gibt es eine eigene Meditationsform und eigene Meditationsübungen, „Der Weg ist das Ziel“. Es geht darum, jeden Schritt bewusst zu gehen mit voller Aufmerksamkeit und die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, ein Entspannen in jeden Schritt hinein, ein Atmen und Wahrnehmen.

Wenn Gedanken auftauchen, diese mit dem nächsten Ausatmen wieder loslassen. Dabei kann man auch den Körper beobachten, die Füße und die Bewegungen.So können die Gedanken zur Ruhe kommen, es entsteht ein Gefühl von innerem Frieden, innerer Klarheit, Erdung und Stabilität.

Der Fokus liegt auf Gehen – Atmen – Gedanken loslassen

Das ist eine Übung, die man auch ganz einfach in den Alltag integrieren kann. Man beginnt zuerst mit wenigen Schritten und kann dann auf längere Strecken ausdehnen.

Weitere kleine Übungen sind:

Bewusstes Essen:

Dazu gehören bewusstes Kauen, Wahrnehmen, wie die Speise schmeckt, welche Konsistenz sie hat und wie sie sich anfühlt. Man kann auch versuchen, die unterschiedlichen Aromen rauszuschmecken, aus denen die Speise besteht. Dabei wieder die Atmung beobachten, die Gefühle, die auftauchen, welche Stimmung durch die Speise entsteht und ob Erinnerungen hochkommen. Und nicht vergessen: Nur Wahrnehmen ohne etwas zu bewerten, die Gedanken wieder mit dem Ausatmen ziehen lassen!

Barfuß gehen:

Verschiedene Untergründe spüren, wie fühlt sich das an, was fühle ich dabei? Der Fokus liegt wieder auf der Eigenwahrnehmung, die Atmung beobachten, den Körper beobachten, die Stimmung beobachten, die durch verschiedene Untergründe hervorgerufen wird.

Wichtig ist bei all diesen Übungen, wertfrei zu sein und zu bleiben. Alles was wahrgenommen wird, ist für den Moment für jeden einzelnen wahr und richtig!

Die Übungen sind vielleicht am Anfang nicht so einfach, Gedanken tauchen auf, man schweift ab. Wir sind meistens nicht gewohnt, „nichts zu tun, nichts zu denken“. Deshalb nur mit ganz kleinen, kurzen Sequenzen beginnen und die Achtsamkeit schrittweise immer mehr in den Alltag integrieren. Es geht darum kurze Augenblicke wahrzunehmen, nichts zu bewerten, nichts zu wollen oder zu erzwingen, loszulassen und Geduld zu haben!

Viel Spaß mit den kleinen Achtsamkeitsübungen zur Stressreduktion!!